Irgendwie fühlt es sich an wie Yin und Yang, wenn man auf der Chinawiese vom Chinagarten zum Le-Corbusier-Pavillon läuft.
Der eine ist wahnsinnig detailliert, verziert und traditionell chinesisch, der andere reduziert auf das Nötigste – aber eben auch (wahnsinnig) detailliert.
Der Chinagarten war einst ein Geschenk der Stadt Kunming 昆明 als Dank für die Mithilfe beim Aufbau der Wasserversorgung. Mittlerweile zählt die Stadt im Süden Chinas mehr als 4 Mio. Einwohner … und der Garten in Zürich gilt als eine der bedeutendsten Tempelanlagen ausserhalb Chinas.
Auf der anderen Seite steht der Le-Corbusier-Pavillon. Er gilt als das letzte von Le Corbusier entworfene Gebäude und wurde von Heidi Weber in Auftrag gegeben. Er entwarf das Gebäude von Anfang an als Künstler- und Ausstellungshaus. In der Verbindung von Architektur und Kunst soll eine besondere Atmosphäre entstehen.
Und genau das finde ich so spannend an den beiden Orten: Beide tun im Grunde dasselbe. Handwerk, Architektur und Kunst spielen bei beiden eine zentrale Rolle – und obwohl sie von so unterschiedlichen Kulturen entstanden sind, verbindet sie genau das.















Ah und die Ausstellung “Bauen für die Macht” ist auch recht gut und irgend wie passend zum Thema 😉


